Neuseeland Teil 1

Auckland
3.3.2006

Wir kommen mitten in der Nacht - um 04h10 - in Auckland an. Nach der Zollkontrolle, bei der unsere Wanderschuhe und unser Zelt genauestens inspiziert werden, müssen wir am Flughafen warten, bis uns um 7 Uhr der Transferbus der Autovermietung abholt.Bei der Fahrt mit dem Mietauto durch Auckland zu unserem Hostel - dem Bamber House - kämpfen wir mit dem Linksverkehr und dem Stadtverkehr und der Müdigkeit. Keine gute Mischung! Aber wir kommen heil dort an, müssen uns dann allerdings bis 12 Uhr gedulden, bis wir unser Zimmer beziehen können. Wir kaufen im Hostel gleich die BBH Karte fuer NZD 40.-. Damit kommt man in den BBH Hostels eine Vergünstigung (minim - ca. NZD 2.-/Person) und mit der Karte kann man auch fuer NZD 20.- telefonieren. Den Nachmittag verbringen wir im Hostel, erst gegen Abend, nachdem wir uns etwas ausgeruht haben, machen wir einen Spaziergang auf den Mount Eden, von wo aus man einen schöne Aussicht auf Auckland hat.

4.3.2006
Mit dem Bus fahren wir ins Zentrum von Auckland, laufen die Queen Street runter bis zum Hafen und fahren mit der Fähre nach Devonport, einem schönen, friedliche Vorort von Auckland, mit vielen, alten Holzvillen, Cafes und Galerien. Bei schönem Wetter schlendern wir durch Devonport, bevor wir wieder mit der Fähre zurück nach Auckland fahren und den Viaduct Harbour besichtigen, das Zentrum der Austragung des American Cup.
Schon früh übermannt uns der Jet Lag - die Zeitverschiebung zu Chile beträgt immerhin 8 Stunden - und wir kehren zurück ins Hostel.

5.3.2006

Eigentlich wollten wir uns heute das Auckland Museum anschauen, doch als wir die vielen Leute vor dem Eingang sehen und auch noch hören, dass die Wartezeit 2 Stunden betragen soll, geben wir auf. Es ist der letzte Tag einer Da Vinci-Spezialausstellung, was wohl der Grund für den Andrang ist. Nachdem wir uns kurz den benachbahrten Wintergarten angeschaut haben, fahren wir gleich weiter bis zu den Waitakere Ranges westlich von Auckland, wo sich u.a. der Karekare Strand befindet, wo die Strandszenen des Films The Piano gedreht wurden. Der Strand ist schön und wild, doch wir können die Szenerie leider nicht so richtig geniessen, denn bei der Fahrt hierhin auf der sehr schmalen, kurvigen Strasse haben wir festgestellt, dass der Tank unseres Autos fast leer ist! Die nächste Tankstelle in Titirangi war doch noch ein gute Stück entfernt, wohin wir es dann zum Glück aber doch noch geschafft haben, bevor der Tank ganz leer war. Wir fahren nochmal zurück zum Arataki Visitor Centre, wo wir auf einem Naturlehrpfad unsere ersten Kauri-Bäume und andere einheimische Bäume sehen, vorallem beeindruckend für uns waren die riesigen Farne. Leider ist das Wetter heute nicht besonders toll, bewölkt und ab und zu hat es auch geregnet. Aber dass soll ja typisch sein in Neuseeland....

6.3.2006
Am Morgen holen wir den Besuch des Auckland Museums nach. Diesmal müssen wir nicht anstehen und können ohne Wartezeit ins Museum. Das Museum gibt uns einen guten ersten Eindruck von Neuseeland und der Geschichte und Kultur der Maoris. Es sind auch einige sehr schöne Maori-Schnitzereien und andere Kunstgegenstände zu bewundern. Nach der Besichtigung des Museums fahren wir bei recht schönem Wetter bis nach Coromandel, wo wir in der Anchor Lodge ein Zimmer bekommen. Unser Favorit - das Lions Den - war leider schon voll. Überhaupt sind wir überrascht, wie viele Touristen unterwegs sind. Wir dachten, im März sei der grösste Ansturm vorüber, doch den Anschein macht es uns bis jetzt nicht.


Coromandel Peninsula - Neuseeland
7.3.2006
Wir fahren ganz in den Norden der Coromandel Halbinsel - via Colville und Port Charles nach Stony Bay und retour via Little Bay, Kennedy Bay und Coromandel bis nach Whitianga. Wir haben uns auf diese Fahrt gefreut, die landschaftlich sehr schön sein soll. Auf die vielen kleinen Buchten und den Coromandel Walkway. Doch leider hat uns das Wetter einen Strich durch die Rechung gemacht. Es ist stark bewölkt und beginnt am Nachmittag auch noch zu regnen. Deshalb machen wir auf der ganzen Strecke nur wenige Stopps. In Stony Bay sehen wir sogar Pinuine - allerdings Tote, die an den Strand gespühlt wurden. Zurück in Coromandel schauen wir uns noch kurz die Driving Creek Railway and Potteries an, die Hauptattraktion Coromandels. Eine Fahrt mit der einzigen Schmalspurbahn Neuseelands machen wir allerdings nicht, denn die nächste Tour war bereits ausgebucht, ausserdem regnete es in Ströhmen.
Unterkunft in Whitianga: On the Beach Backpackers

8.3.2006

Wir wachen früh auf und machen einen Strandspaziergang. Die Stimmung ist wunderschön - die Sonne scheint, während der schwarze Himmel schon den nächsten Regen ankündigt. Wir fahren bis Hahei, wo wir zuerst den berühmten Hot Water Beach ansteuern. Da wir etwas spät dort ankommen, ist die Action schon vorbei. Es gibt dort natürliche Thermalquellen und wenn man 1,5 Stunden vor bis 1,5 Stunden nach der Ebbe dort ist, kann man sich mit einer Schaufel ein Loch buddeln und sich ins warme bis heisse Wasser setzen. Wir fahren zurück nach Hahei und laufen via Stingray Bay zur Cathedral Cove. Beide, Stingray Bay und Cathedral Cove, sind wunderschöne Buchten unterhalb der Klippen, mit weissem Sandstrand. Natürlich sind wir nicht die einzigen dort, doch wir geniessen den Aufenthalt in der Cathedral Cove, nehmen ein Bad im Meer und eine Dusche unter einem dünnen Wasserfall. Das Wetter ist wiedermal typisch Neuseeländisch - in einer Minute scheint die Sonne, in der nächsten Regnet es schon wieder. Auf dem Rückweg wollten wir in der Gemstone Bay eigentlich schnorcheln, doch dazu war es uns dann doch zu kalt und das Meer zu unruhig, da es ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt wieder sehr bewölkt und windig war. Leider waren beide BBH Hostels in Hahei ausgebucht, so das wir im nicht unbedingt empfehlenswerten Cathedral Cove Backpackers (Hahei Holiday Resort) übernachten mussten.

9.3.2006
Wir beschliessen, nochmals einen Tag in dieser Gegend zu verbringen, da es so schön hier ist. Diesmal fahren wir pünktlich zur Ebbe zum Hot Water Beach. Aber irgendwie fanden wir nur im knöcheltiefen Wasser heisse, teilweise sehr heisse Quellen (ca. 60 Grad). So beschränkten wir uns darauf, mit den Füssen im warmen Wasser zu stehen und amüsiert den Leuten zuzuschauen, die verzweifelt versuchten, mit ihren Schaufeln ein Loch im Sand zu buddeln. Alle Anstrengungen wurden jeweils sofort wieder zunichte gemacht vom darüberfliessenden Wasser. Danach steuern wir nochmals die Stingray Bay und die Cathedral Cove an, in der Absicht, dort ein paar erholsame Stunden am Strand zu verbringen. In der Stingray Bay geht Christian schnorcheln und stellt dabei fest, dass die Bay ihren Namen verdient hat. In der Cathedral Cove suchen wir uns ein ruhiges Plätzchen am Strand und harren ca. 1 Stunde aus, brechen dann aber frierend ab, da sich immer mehr Wolken vor die Sonne schieben. Wir fahren danach weiter bis Tairua, wo wir auf der schönen Terrasse des Beach Villa Backpackers unser Nachtessen geniessen.

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