Neuseeland Teil 3

Napier
17.3.2006

Gegen Mittag kommen wir in Napier an und beziehen unser Zimmer im schönen Wallys Backpackers. Nach dem Mittagessen besuchen wir zuerst den Art Deco Shop und nehmen an der Art Deco Afternoon Walking Tour teil, die um 14 Uhr startet und 2 Stunden dauert.Wir erfahren viel über Art Deco während der Tour, über die verschiedenen Dekorationselemente und Stile, sowie über die Geschichte Napiers. Nach einem schweren Erdbeben 1931, bei dem die Stadt zerstört wurde, beschloss man, das Zentrum im Art Deco Stil wieder aufzubauen. Heute ist in Napier eine der weltweit schönsten Ansammlung von Art Deco Häusern zu bestaunen.

18.3.2006

In der Nacht beginnt es wieder zu regnen und der Tag beginnt trübe und bewölkt. Für heute haben wir uns die Wanderung zum Cape Kidnappers vorgenommen, wo sich Neuseelands grösste Festland Toelpel Kolonie befindet. Da die gesamte 5 Stündige Wanderung unterhalb der Klippen entlang führt, muss man zwischen 3 und 4 Stunden nach der Flut aufbrechen und darf sich auch nicht allzulange bei den Tölpeln aufhalten, damit man rechtzeitig vor der Flut wieder zurück ist. Trotzdem kommt man nicht trockenen Fusses zu den Tölpeln - an einer Stelle muss man die Schuhe ausziehen und um die Klippen im Wasser waten. Die Tölpel Kolonie ist ein eindrücklicher Anblick. Es sind zwar nicht mehr soviele da, wie während der Hauptbrutzeit, doch immer noch genug, damit sich die Wanderung lohnt. Ausserdem zeigt sich auch die Sonne rechtzeitig für einige Zeit. Am Abend sind wir ziemlich schlapp - es ist recht anstrengend, 5 Stunden lang dem Strand entlang zu laufen.


East Coast
19.3.2006

Eigentlich wollten wir in den Westen der Nordinsel fahren, nach Taranaki, um dort zu wandern, vorallem. Doch laut Wetterbericht soll es dort die nächsten 2 - 3 Tage schlecht sein, weshalb wir uns spontan entschliessen, stattdessen auf der Ostseite zu bleiben und via East Cape nach Norden zu fahren, da der Wetterbericht für die Ostseite etwas besser aussah. Und wiedermal hat sich gezeigt, dass man sich in Neuseeland nicht auf den Wetterbericht verlassen sollte. Der Tag beginnt zwar sehr schön, doch die Bewölkung nimmt schnell zu und in Gisborne fallen bereits die ersten Regentropfen. Eigentlich wollten wir heute bis zur Maraehako Bay fahren und 2 Nächte im Maraehako Bay Retreat übernachten, doch wir haben die Distanzen total unterschätzt und merken bald, dass wir das nicht schaffen werden. Wir fahren deshalb nur bis zur Tokomaru Bay. Die East Coast, wie das Stück Land, das zwischen Opotiki und Gisborne in den Pazifik ragt genannt wird, ist eines der am dünnsten besidelten Gebiete Neuseelands, wo sehr viele Maori wohnen. Wir fahren an vielen gepflegten Maraes (Gemeindezentrum und Treffpunkt der Maori) vorbei mit schön verzierten Eingangstoren. Da das Wetter nicht so toll ist, machen wir nicht viele Stopps und treffen gegen Abend im Hostel Brians Place ein, wo wir eine spartanisch eingerichtete Cabin (Einrichtung: 1 Doppelbett und 1 Lampe, die am Boden steht) am Hang mit schöner Aussicht auf die Bucht beziehen.

20.3.2006
Leider ist das Wetter auch heute nicht besser. Unterwegs schauen wir uns die schönen Maori-Schnitzereien im Innern der Kirche von Tikitiki an und fahren zum East Cape, dem östlichsten Punkt Neuseelands, wo wir zum East Cape Lighthouse hochsteigen. Ausgerechnet jetzt zeigt sich kurz zaghaft die Sonne, so das wir sogar ins Schwitzen kommen beim "Aufstieg" (140 m). Nachdem es jedes mal zu regnen beginnt, wenn wir eine schöne Bucht erreichen, essen wir unser Picknick etwas frustriert im Auto. Am Nachmittag erreichen wir unsere Unterkunft, das Maraehako Bay Retreat, das wunderschön in einer Bucht direkt am Meer liegt. Leider können wir die Lage nicht voll geniessen, denn es regnet die meiste Zeit, doch Pihi, der Inhaber des Hostels, war trotzdem Fischen mit einigen Gästen und so kommen wir am Abend in den Genuss frisch geräucherten Fisches. Pihi versucht, Gäste fuer eine Delphinbeobachtungstour zu gewinnen, denn es soll momentan sehr viele Delphine haben in der Gegend. Doch wegen des schlechten Wetters kann sich offenbar niemand so recht dafür erwärmen.

21.3.2006
.... und es regnet immer noch. Wir machen uns trotzdem früh auf den Weg und fahren durch bis ins Surferparadies Raglan an der Westküste der Nordinsel. Es dauert jedoch eine Weile, bis wir dort eintreffen, denn in Hamilton verpassen wir irgendwie die Abzweigung nach Raglan und brauchen mehr als 1 Stunde, bis wir die richtige Strasse finden. Das Wetter wird in Richtung Raglan zunehmend besser.

Raglan
22.3.2006

Eigentlich wollten wir nur 1 Nacht in Raglan verbringen, doch da der Tag mit viel Sonne beginnt, beschliessen wir, hier einen Tag zu bleiben, da wir genug von regnerischen Tagen haben. Auf einer Strasse hoch über der Küste mit schöner Aussicht fahren wir bis zu einem schönen, langen, einsamen Strand (an den Namen können wir uns leider nicht mehr erinnern) und geniessen dort während einiger Stunden das schöne Wetter und toben uns in den hohen Wellen aus - beobachtet nur von den Schafen auf den Hügeln rundherum. Nachdem wir genug gefaulenzt haben, besichtigen wir noch die Bridal Veil Falls, die über eine Felswand 55 m tief in einen gruenen Pool stürzen. In der Sonne bildet sich ein Regenbogen im Wasserfall.

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