Toraja Rundreise Teil 1

Mit 2,5 Stunden Vespätung hebt unser Airbus A380 der Singapore Airlines am 29.Oct. 2010 in Zürich ab. 20 Stunden später landen wir bei Regen und Sturm in Manado/Sulawesi.

Wir werden schon von Monal von www.sultan-tours.com, unserem persönlichen Guide für die nächsten 7 Tage, am Flughafen erwartet. Nach einem Abendessen in Manado mit Monal, fliegen wir am nächsten Tag nach Makassar, wo unsere Rundreise ins Toraja Land beginnt. Auf der Fahrt von Makassar via Pare Pare nach Rantepao im Toraja Land, machen wir diverse Stops, bei denen uns Monal die Reisproduktion und diverse Pflanzen und Früchte und vieles über die Toraja Kultur erklärt. Am dritten Tag starten wir zu unserem 2-tägigen Trekking von Tikal nach Batutumonga. Durch die vielen Niederschläge wird dies eine ziemlich "schlammige" Angelegenheit. Unterwegs kommen wir immer wieder durch die traditionellen Dörfer mit ihren Tongkonan Häusern. 

Ein Toraja-Dorf besteht aus zwei parallel verlaufenden Häuserreihen, wobei die Wohnhäuser nach Norden ausgerichtet sind. Ihnen gegenüber stehen die auf Holzpfählen gebauten Reisspeicher. Diese können bis 20.000 kg Reisgarben aufnehmen. Die älteren Wohnhäuser haben ein aus mehreren Bambusschichten bestehendes Dach in einer schiffsähnlichen Form. An den vorderen Stützbalken sind Büffelhörner von Beerdigungen befestigt, die auf den sozialen Stand des Eigentümers hinweisen - je mehr Hörner, je höher ist der soziale Stand. An den Wänden sind geschnitzte Ornamente in den Farben rot, schwarz, weiß und gelb angebracht. Die Häuser werden ganz ohne Nägel gebaut.

test2 test2 test2 test2 test2
test2 test2 test2 test2 test2
test2 test2 test2 test2 test2
test2 test2 test2 test2 test2
test2 test2 test2 test2 test2

Ein besonderes Erlebnis sind die oft mehrtägigen Begräbniszeremonien der Toraja. Dabei finden spezielle Rituale statt, die dem Toten ein gutes Leben im Jenseits sichern sollen. Das Leben im Diesseits wird nur als ein Übergang zum eigentlichen Leben im Jenseits betrachtet. Nach der Größe einer Beerdigung richtet sich der Status im Dorf. Die Größe einer Beerdigung wiederum wird durch die Anzahl der geopferten Tiere bestimmt, v.a. der geopferten Wasserbüffel, die ja im Reisanbau eine zentrale Rolle spielen. Der Geist des geopferten Tieres soll die Seele des Verstorbenen im Leben danach stärken.

Da eine Beerdigung sehr teuer ist, bleibt der verstorbene Monate bis Jahre im Haus der Familie (natürlich “geformaldehytet” gegen die Verwesung), bevor er endgültig bestattet wird. In dieser Zeit gilt er als krank und bekommt daher jeden Tag Nahrung gebracht. Solange nicht die Totenrituale (Opferungen) für den Toten vollzogen wurden, kann sein Geist nicht ins Jenseits übergehen.

Die Toraja begrüssen gerne Touristen auf ihren Beerdigungen, da deren Interesse und Anwesenheit die Ehre des Verstorbenen mehren. Dazu kommt, dass ein Begräbnis ein freudiges Ereignis ist. Allerdings sollte man sich entsprechend verhalten (z.B. angemessene Kleidung, Gastgeschenk), und um das zu tun, sollte man nicht ohne Guide hingehen. Wir haben das Glück, dass wir während des Trekkings auf eine kleine abgelegene Beerdigung treffen, auf die wir herzlich eingeladen werden. Wir sind die einzigen Touristen.

toraja02 toraja02 toraja02 toraja02 toraja02
toraja02 toraja02 toraja02 toraja02 toraja02
toraja02 toraja02 toraja02 toraja02 toraja02
toraja02 toraja02 toraja02 toraja02 toraja02
toraja02 toraja02 toraja02 toraja02 toraja02
toraja02 toraja02 toraja02 toraja02 toraja02
toraja02 toraja02 toraja02 toraja02 toraja02
Am Abend erreichen wir Batutumonga, wo wir einfach in einem Tongkonan Haus übernachten. Hier sehen wir tolle Schmetterlinge und haben eine fantastische Aussicht über die Reisterassen nach Rantepao.
Best webhosting site hostgator coupon and online poker on party poker
Copyright 2013 Toraja Rundreise Teil 1.
Joomla Templates by Wordpress themes free